CHRISTEL FINCK
Bildhauerin in München
Am Anfang ist es „nur“ ein Stück Holz oder ein Klumpen Ton. Aber wenn es dann mehr und mehr Gestalt annimmt, kommt der Moment, an dem etwas Neues entsteht. – Dieser Moment ist es, der mich fasziniert.
Werke
Holz, Ton, Bronze
Über mich
Besser spät als nie!
Wie ich zur Bildhauerei kam? – Spät! Eigentlich wollte ich Restauratorin werden. Was „Richtiges“ lernen, Schreinerin, dann ab ins Museum, ran an die antiken Skulpturen und verschnörkelten Möbel. Von wegen! Ein Mädchen in der Schreinerei? – Geht gar nicht! So war das noch in den 80er Jahren, nicht nur im Hunsrück.
Also dann Hörsaal statt Werkbank, Theologie-Studium statt Schreiner-Lehre. Es warten noch andere spannende Aufgaben: Volontariat im Radio, Beruf: Journalistin, Politik-Redakteurin im Fernsehen. Eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Und dann – nach Jahrzehnten – biegen sie wieder um die Ecke: die Skulpturen und der Traum vom Arbeiten mit Holz. An einer Bildhauerschule in Tirol lerne ich das Handwerk.
Inzwischen lebe ich in München, arbeite als freischaffende Bildhauerin und freue mich jeden Tag, dass so was möglich ist. – Besser spät als nie!






















